Julian Nitzsche / pixelio.de

Bild: Julian Nitzsche / pixelio.de

Dezember 2011

Ein Thema, welches uns seit Jahren beschäftigt und das uns spätestens mit der Energiewende auch in Zukunft verstärkt begleiten wird, ist die Auseinandersetzung mit Standorten für erneuerbare Energien. Insbesondere Windräder, aber auch Biogasanlagen, führen immer wieder zu Protesten von Seiten der Bürger, die sich Sorgen um Lärm- und Geruchsbelästigungen machen. Wir als Kommunalpolitiker haben bei der Entscheidung über die einzelnen Standorte dieser Anlagen nur geringe Einflussmöglichkeiten, denn die Genehmigung für diese Energieerzeugungsanlagen obliegt dem Landesumweltamt in Cottbus.  Die Stadtverordneten hingegen können lediglich ihr Einvernehmen mit dem jeweiligen Vorhaben erteilen bzw. versagen.

Gegenwärtig und in den nächsten Jahren wird die Stromproduktion verstärkt dezentralisiert, das heißt, Großkraftwerke werden in Zukunft nicht mehr die Bedeutung haben wie dies bislang der Fall war. Das bedeutet aber auch, dass mehr Menschen von Stromerzeugungsanlagen in ihrer Nähe betroffen sein werden. Die Frage ist, ob wir für eine nachhaltige und klimaschonende Energiestrategie punktuelle Einschränkungen in Kauf nehmen? Wie wir aus der Geschichte im Calauer Umland wissen, war und ist der Abbau von Braunkohle mit viel größeren Belastungen für Mensch und Natur verbunden.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Calau wünscht die SPD-Faktion ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2012, dass einige der guten Vorsätze in Erfüllung gehen.

Fraktionsvorsitzender

André Bareinz