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März 2013

Mit der Forderung einer Fusion von Altdöbern und Großräschen haben sich die Freien Wähler aus Altdöbern in den letzten Wochen eindeutig festgelegt. Das Ansinnen ist zwar verständlich, aber so eindimensional nur auf Großräschen fixiert, sollte eine Debatte zur Zukunft des Amtes Altdöbern nicht verlaufen. Schließlich waren und sind ebenso intensive Verbindungen zwischen Altdöbern und Calau festzustellen, und warum kann nicht auch eine Gemeinschaft mit der Stadt Calau diskutiert werden. Luckaitztal und Bronkow als an Calau angrenzende Gemeinden sind in dieser Hinsicht wichtige Ansprechpartner.

Um den möglichen Windenergiestandort Calau-Süd wird aktuell sehr heftig und kontrovers diskutiert. Es geht dabei nicht immer sachlich zu. Einige gehen mit vorgefertigten Meinungen in die Auseinandersetzung, ohne die gegenteiligen Argumente ausreichend zu würdigen. Eine Schwarz-Weiß -bzw. Gut -und Böse-Debatte bringt uns nicht weiter. Wir stehen erst am Anfang einer langen Entscheidungskette. Es ist ein Abwägungsprozess, der sowohl Vorteile als auch Nachteile in sich birgt, allen wird am Ende nicht recht getan werden können. Vom Calauer Stadtwald, der 415 ha groß ist, sind in die Planungen 60 ha einbezogen worden.

Für die in Calau lebenden Bürger soll durch dieses Vorhaben mehr Positives als Negatives erreicht werden.

Allen Calauern wünscht die Fraktion frohe Ostern.

Fraktionsvorsitzender

André Bareinz